SIFEM - Swiss Investment Fund for Emerging Markets

SIFEM INVESTIERT USD 10 MIO. IN FINTECH IN AFRIKA UND ASIEN

Die COVID-19-Pandemie und die dadurch entstandenen wirtschaftlichen Unsicherheiten haben sich negativ auf Investitionen in den Fintech-Sektor ausgewirkt. Der Zugang zu Finanzierung wird zunehmend schwieriger für Fintech-Unternehmen im Anfangsstadium in Frontier-Märkten und Schwellenländern. In diesem Kontext hat die Schweizer Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft SIFEM USD 10 Mio. in den Lendable MSME Fintech Credit Fund (LMFCF) investiert, der Kredite für Fintech-Unternehmen im Anfangs- und mittleren Entwicklungsstadium in Afrika und Asien bereitstellt.

Bildquelle: Amartha


Diese Fintech-Firmen sollen Kredite, Umlaufkapital, Überweisungen und Zahlungslösungen für Mikrounternehmen und KMU sowie für Konsumentinnen und Konsumenten anbieten, welche wenig oder keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen haben. SIFEMs Investition in LMFCF soll dadurch eine Marktlücke schliessen, die von traditionellen Geldgebern nicht abgedeckt wird. Auch soll die Investition einen Beitrag zur finanziellen Inklusion leisten, indem sie den Zugang zu Finanzierung für Mikrounternehmen und KMU sowie Haushalte fördert. LMFCF hat ein Zielvolumen von USD 100 Mio. Neben SIFEM sind weitere private und öffentliche Investoren wie die Entwicklungsfinanzinstitutionen FMO (Niederlande), BIO (Belgien), und DFC (USA) beteiligt.

Susanne Grossmann, Vizepräsidentin des SIFEM-Verwaltungsrats, sagt: „Die Investition von SIFEM in diesen Kreditfonds für Fintechs kann eine positive Rolle spielen und weiteres Kapital für das Fintech-Umfeld in Schwellenländern anziehen. Ich glaube auch, dass SIFEM und ihre Partner einen sinnvollen Beitrag zur Skalierung lokaler Lösungen und zur Bereitstellung eines besseren Zugangs zu Finanzierungen für die Bevölkerung in Afrika und Asien leisten können.“


Kontakt: Simon Denoth, Leiter Public Affairs SIFEM, sdenoth@obviam.ch, +41 31 310 09 38


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